Blau-Weiß 96 Schenefeld

 

 

Unbenannt76

Auf der letzten Ausschusssitzung
Stadtentwicklung und Umwelt
ist von der Politik
Gemsbargen als Standort bestimmt worden.

 

Ja !!!

Blau-Weiß 96 braucht einen weiteren Fußballplatz
 

Wie wir alle in der Tagespresse lesen konnten ist Blau-Weiß 96 nicht darüber begeistert, dass in Schenefeld die letzte ausgewiesene Sportfläche einem Stadtpark weichen soll. In einem ersten Gespräch mit der CDU-Fraktion hat Blau-Weiß das auch klar dargestellt. Auf Vorschlag der CDU-Fraktion soll aber eine andere Fläche als Sportfläche ausgewiesen werden. Auf dieser soll dann in ganz naher Zukunft nach unseren Vorstellungen auch ein Fußballplatz gebaut werden. (Was nützt uns allen eine Sportfläche, wenn keiner auf dieser Sport treiben kann?)

Warum brauchen wir diese Fläche?

Die Fußballabteilung von Blau-Weiß 96 Schenefeld hat z. Z. 34 Jugendmannschaften und 7 Erwachsenenmannschaften.

Diese sind für den Spielbetrieb beim HFV gemeldet.

Die Verbandsspiele werden im großen Maße am Wochenende angesetzt, dass heißt am Wochenende finden unter normalen Umständen bis zu 21 Spiele statt. Diese Spiele finden in der Zeit von Freitagabend bis Sonntagnachmittag statt.

Dieser Zeitraum ist bei Bespielbarkeit der Plätze in der Regel unproblematisch.

 

Anders ist das im wöchentlichen Trainingsbetrieb. In der Regel müssen Mannschaften die beim Spielbetrieb gemeldet sind in der Woche trainieren. Hier ist das Zeitfenster zwischen 17:30 und 21:00 begrenzt. Bei optimalen Vorrausetzungen und einer Durchschnittlichen Trainingszeit von 90 Minuten und je zwei Mannschaften pro Platz ist es möglich auf den Plätzen Blankeneser Chaussee bis zu 10 Mannschaften pro Tag trainieren zu lassen.

Das wären auf 4,5 Tage (Freitag ist ja schon ein Spieltag) gerechnet 42 Trainingszeiten die zur Verfügung stehen.

In der Regel haben alle Mannschaften mindestens 2 Trainingszeiten.

Die Mannschaften, die auf der Blankeneser Chaussee trainieren, machen dann 42

Trainingszeiten pro Woche aus.

 

Das heißt hier bewegen wir uns auf dem absoluten Limit. Der Platzarbeiter von Bauhof weiß wovon ich schreibe, denn die Plätze sehen donnerstags, wenn die Plätze von ihm abgezogen werden, arg ramponiert aus.

 

Die Situation auf den Rasenplätzen stellt sich anders dar. Diese werden zwar auch für den Trainingsbetrieb genutzt, sind aber nicht ganzjährig zu nutzen und dazu extrem wetter- und pflegeabhängig. Dementsprechend reagiert auch der Platzwart. Ihn geht es um den Zustand der Rasenplätze.

 

Bei einem Punktspiel unserer zweiten Ligamannschaft gegen Komet Blankenese haben wir erlebt, wie sich zwei Spieler von unseren Gästen die Kreuzbänder gerissen haben. Dieses Spiel fand auf den Gorch-Fock-Platz statt, der durch die Belastung arg in Mitleidenschaft genommen wurde.

 

Der Gorch-Fock-Platz hat zudem keine Lichtanlage und nur eine eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit von sanitären Anlagen.

Dieser Platz ist mit der augenblicklichen Ausstattung für den Fußballsport nur halbjährlich zu nutzen.

Aus diesem Grund trainieren dort nur die F-Junioren und unsere Mädchenmannschaften.

 

Auf den Plätzen Achter de Weiden verfügen wir über einen großen Rasenplatz und zwei Kleinfelder.

 

Der große Platz ist mit einer Lichtanlage ausgestattet, hier besteht die Möglichkeit, den Platz bis 21:00 zu nutzen.

Hier trainieren ein paar Juniorenmannschaften, die leistungsbezogen spielen. Die Ligamannschaft und die Frauenmannschaft, aber wie gesagt, nur wenn die Wetterverhältnisse es zulassen, und nur für jede Mannschaft einmal die Woche.

 

Die Kleinfelder werden von der G-Jugend benutzt und sind nicht beleuchtet. Auch hier ergibt sich nur eine halbjährliche Nutzungsmöglichkeit für den Trainingsbetrieb.

 

Fußball, der Volkssport überhaupt, auch in Deutschland, hat schon einen großen Anspruch. Aber wenn wir alles laufen lassen,  können wir die Rasen- und Grandplätze bald vergessen.

Deshalb brauchen wir einen zusätzlichen Fußballplatz, möglichst in absoluter Nähe zu bestehenden Umkleidegebäuden, wie an der Blankeneser Chaussee.

Ja!!!

Blau-Weiß 96 braucht sogar dringend einen weiteren Fußballplatz

Sollen die vorhandenen Plätze auch weiterhin bespielbar bleiben.

Wir halten Euch alle via Homepage BW96.de und über alle aktuellen Medien auf dem Laufenden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Gernoth Koch

 


Blau-Weiß 96 braucht einen weiteren Fußballplatz
der Vereinsvorstand hat mit der Politik erste Gespräche aufgenommen.
Daraufhin hat die CDU Schenefeld eine erste Pressemitteilung herausgegeben.
 Schenefeld - Fraktion

 

Schenefeld, den

 

Presse-Erklärung der CDU Schenefeld

CDU steht zum Stadtpark und lädt Blau-Weiß 96 zu gemeinsamen Beratungen ein

Am 9. Juli 2007 waren Marga Gätjens, Vorsitzende der Spielvereinigung Blau-Weiß 96 Schenefeld e.V.,

Gernot Koch, Stellvertretender Vorsitzender und  Frank Böhrens, Geschäftsführer, auf Einladung des  CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans-Jürgen Rüpcke in der CDU-Fraktion zu Gast.

Grund für die Einladung war der Presseartikel, in dem Blau-Weiß 96 einen Anspruch angemeldet hat, die ausgewiesenen Sportflächen im Bereich des B-Plan 56 für einen weiteren Sportplatz zu nutzen.

Die CDU-Fraktion Schenefeld möchte an dieser Stelle in zentraler Lage nahe des Stadtzentrums einen Stadtpark einrichten zum verweilen, spazieren gehen, Sport treiben und sich begegnen können.

Denn es soll Wege, Bäume und Bänke zum Verweilen und Genießen sowie Flächen für viele Sportarten geben. Ein Sportplatz an dieser zentralen Stelle, der dann fast ausschließlich dem Vereinssport zugute kommen würde, ist von uns an dieser Stelle nicht gewünscht.

Dadurch geht zunächst einmal die letzte ausgewiesene Sportfläche in Schenefeld verloren.Allerdings muss man die Historie berücksichtigen:diese Sportfläche war ausgewiesen worden, als SPD und Grüne in den 90er Jahren die beiden Sportplätze an der Blankeneser Chaussee zur Bebauung mit Sozialwohnungen freigeben wollten.

Dieses Vorhaben war durch einen von der Statt-Partei und der CDU Schenefeld unterstützten Bürgerentscheid verhindert worden.

Blau-Weiß 96 hat nach Angaben von Marga Gätjens fast 3.200 Mitglieder mit einem Anteil von über 50% Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren. Insbesondere die Fußball-Abteilung ist in den letzten zehn Jahren stark gewachsen, und zwar um 276 Kinder und Jugendliche auf heute 780 Mitglieder. Und obwohl die beiden Sportplätze in der Blankeneser Chaussee in gutem Zustand sind, reichen diese sowie die beiden Rasenplätze nicht mehr aus, um die Anforderungen des Sportbetriebs mit den notwendigen Ruhephasen für die beiden Rasenplätze in Einklang zu bringen.
 

Deshalb zeigte die CDU-Fraktion den Blau-Weiß-Verantwortlichen eine Alternative auf: die städtische Fläche Holtkamp/ Opn Stüg. Hier könnte man in idealer Weise in einem ersten Schritt eine Änderung des Flächennutzungsplans beantragen und diese Fläche als Sportfläche ausweisen. Durch die fußläufige Nähe zu den Sportplätzen Blankeneser Chaussee könnten deren Umkleidekabinen und Duschen mitgenutzt werden. Überdies könnte bei dieser Lösung zunächst eine Trainingsfläche angelegt werden, die in einem späteren Schritt zu einer Wettkampffläche ausgebaut werden könnte.
 

Die CDU steht weiterhin zum Stadtpark für alle Bürger und zu Ihrem Engagement für Blau-Weiß 96. Und sie ist entschlossen, die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans für die städtische Fläche Holtkamp/ Opn Plack bereits in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt zu beantragen.

 

Marga Gätjens, Gernot Koch und Frank Böhrens wollen diese Alternative blau-weiß-intern diskutieren und anschließend das Angebot der CDU-Fraktion wahrnehmen, sich erneut zusammenzusetzen.

Wir freuen uns auf das nächste Gespräch. Denn gemeinsam können wir eine Menge für Schenefeld tun.

 

Frank Lange

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

CDU Schenefeld